Museumsräume, die Erste!


(Außenansicht: Alte Nationalgalerie / Foto: Helena Kontoudakis)


Am Ostersonntag habe ich mich bei wunderschönstem Wetter aufgemacht und auf die Museumsinsel in Berlin begeben. Ich wollte mir die Gebäude an sich und ihre Funktion(en) sowie Rezeptionstradition(en) anschauen.


Der Internationale Museumsrat (ICOM) gibt in Artikel 3 sec. 1 seiner Statuten (beschlossen bei der Generalversammlung 2007) folgende Definition, was ein Museum ist bzw. sein sollte:


„Ein Museum ist eine gemeinnützige, auf Dauer angelegte, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zum Zwecke des Studiums, der Bildung und des Erlebens materielle und immaterielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt.“


Interessant ist die Bemerkung bei Wikipedia, dass seit 2019 der ICOM in einem mehrstufigen Prozess eine neue Museumsdefinition erarbeitet... und... wusstet ihr, dass es so etwas gibt? einen Internationalen Museumsrat? der auch noch so krasse Befugnisse hat? Wäre eine Erwähnung im Geschichtsunterricht wert, find ich...


But first things first: Das Wort Museum stammt aus dem Griechischen und ein Museion war ursprünglich ein Heiligtum, das zu Ehren der Musen gebaut wurde. Museionen waren Orte, wo die Musen geehrt, Musenkulte gefeiert, die aber auch in enger Beziehung zu geistiger Bildung standen. So zumindest die kürzest-Version laut Wikipedia (hier die etwas längere Version). Somit scheinen die heutigen Museen in ihrer Funktion trotz über 2200 Jahre Abstand nicht so weit entfernt zu liegen, wie die Museinonen aus der hellenistischen Zeit. Auch heutzutage wird in ihnen der Kunst gehuldigt, zwischendurch finden ein paar Galas und Spezialevents statt und Schulklassen und Tourist:innen werden von (Audio)-Guides durch die Ausstellungen geführt, wodurch die Häuser ihren Bildungsauftrag erfüllen. So weit so gut. Darüber wie allfälligen Kunstgottheiten, oder der Kunst an sich in anderen, nicht europäischen Kulturen gehuldigt wurde, steht in Wikipedia leider nicht viel, bis gar nichts... meine Vermutung ist daher, dass es diesen Prozess bzw. diesen institutionalisierten, gesellschaftlichen Brauch - abgesehen von Kriegstrophäen - in anderen Kulturen auf der Welt so nicht gab.


Ohne eine wissenschaftliche Abhandlung daraus machen zu wollen (dafür fehlen mir sowohl das entsprechende Studium, als auch die Ressourcen; sprich: Zeit und Geld), drängen sich mir doch einige Fragen auf, nach einer ersten bewussten Begehung einer solchen Anlage - nicht Gebäude, denn die Museen (insbesondere die prestigeträchtigen unter ihnen: Die Eremitage in St. Petersburg, das Louvre in Paris , Ägyptisches Museum Kairo usw.) beziehen ihr äußeres Erscheinungsbild immer mit ein. Diese Fragen und Eindrücke möchte ich hier einerseits für mich und meine Recherche dokumentieren und andererseits mit euch teilen und sichtbar machen.


Da Kunst ihren Ursprung in Spiritualität bzw. Religion hat, haben viele Fundstücke aus frühgeschichtlicher Zeit eine entsprechende Funktion und/oder inhaltlichen Zusammenhang. Somit sehe ich bei meinem Besuch im Alten Museum viele Objekte, die entweder einen rituellen Zweck haben und/oder "Alltagsgegenstände", die mit mythischen Symbolen und Szenen verziert sind. Sicherlich gibt es mittlerweile ganz viele verschiedene Arten von Museen - bis hin zum "Museum der Ideen" - aber ihnen allen ist gemeinsam, dass sie als öffentlicher Raum gelten, der etwas vermitteln soll. Also, befinde ich mich in einem Museum, grundsätzlich an einem Ort, wo dessen Inhalt, die Exponate und Deponate, explizit hingebracht wurde, um ihn auszustellen (bzw. "sicher" zu verwahren). Durch diesen Prozess und den dazugehörigen Räumen, wird den Exponaten/Deponaten ein kultureller/gesellschaftlicher Wert zugewiesen... Aber jetzt zu den Fragen:


- Wie kommt es, dass die Museumsinsel Berlin (also die Ausstellungsanlagen) zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört? Wer genau gehörte diesem UNESCO-Auswahlgremium an, dass das beschlossen hat? Vermutlich waren das alles "alte, weiße, reiche cis-Männer"... wie ist die heutige Zusammensetzung dieses Gremiums?

(Hinweistafel: Altes Nationalgalerie / Foto: Helena Kontoudakis)



- Wer hat das Museum gebaut? bzw. wer hat die Ressourcen dazu, solche Räume/Anlagen bauen zu lassen?


Im Falle des Alten Museums war König Friedrich Wilhelm III der Auftraggeber und Karl Friedrich Schinkel der Architekt... Friedrich Wilhelm hat gezahlt (wobei sich da auch die Frage stellt, woher der König sein Vermögen hatte) und Karl Friedrich hat das Museum geplant und andere bauen lassen.

(Außenansicht: Altes Museum / Foto: Helena Kontoudakis)


- Bestimmt die Person/Institution, die das Museum bauen lässt, dann nicht auch, was darin ausgestellt wird und als "ausstellungswürdig" angesehen wird und was nicht?


- Sehr oft habe ich auch gelesen, dass wohltätige Spender ihre privaten Sammlungen gespendet haben, oder dass Exponate "erworben" wurden. Aber wie geht das? wie kann etwas Privatbesitz sein, was doch zum allgemeinen Kulturerbe gehört?

(Widmung: James-Simon-Galerie / Foto: Helena Kontoudakis)


(Zeitlinie über 350 Jahre Antikensammlung: Altes Museum / Video: Helena Kontoudakis)


Im Alten Museum wird mit großem Aufwand und anscheinend Stolz in einer überlebensgroßen Zeitlinie, die einen Zeitraum von 350 Jahren umfasst, festgehalten, wann welche Personen am Prozess der Entstehung der gezeigten Sammlung mitgewirkt haben und welche Gebäude/Anlagen dazu gebaut und/oder genutzt wurden. Von Einzelnen Spendern und Entdeckern (die Ausgrabungen durchgeführt haben) stehen sogar Büsten da. In Anbetracht dessen, dass die Sammlung aus Exponaten besteht, die allesamt irgendwo anders - in diesem Fall aus einer meiner beiden Heimaten - gefunden und hergeschafft wurden, komm ich nicht umhin ein gewisses Unbehagen zu empfinden. Ich finde es grundsätzlich unterstützenswert, wenn Kulturgüter als Leihgabe international ausgestellt werden, um den Austausch und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Aber ist das der Fall, an einem Ort, wo behauptet wird, dass die gezeigten Statuen und Gegenstände zum deutschen Kulturerbe bzw. zum deutschem Besitz gehören, wenn sie doch offensichtlich wo anders herstammen? Zum Beispiel aus Kyzikos, der Ort von dem mein griechischer Großvater stammte und von dem er fliehen musste und an dem ich noch nie war... Es ist seltsam. Ich bin froh und traurig zugleich, als ich den Ortsnahmen zum ersten mal auf so einem Schildchen lese.


(Beschreibung und Herkunftsangabe / Foto: Helena Kontoudakis)

(Frauenkopf aus Kyzikos / Foto: Helena Kontoudakis)


Bei den Statuen fällt mir auf, dass sehr oft entweder nur die Köpfe oder nur die Körper (insbesondere Torsos) "gefunden" und entsprechend ausgestellt wurden. Obwohl es sicherlich auch Darstellungen gab, wo der Kopf das ganze Kunstwerk darstellte, scheinen viele abgebrochen zu sein. Allerdings, wenn sie "umständehalber" durch Elementarschaden (Feuer, Erdbeben, Flut) oder Krieg o.ä. abgebrochen wären, hätten sie sich doch eigentlich in der Nähe des Fundortes vom Rest der Statue befinden müssen... vielleicht war es aber auch einfacher, die Köpfe abzuhauen und damit Geschäfte zu machen... wer weiß...


(Verschiedene Statuen(Teile) / Foto: Helena Kontoudakis)


(Athenes Kopf / Foto: Helena Kontoudakis)


Diese Darstellung von Athene mit dem Helm auf dem Kopf kenne ich sehr gut und sie bringt mir alte Kindheitserinnerungen zurück. An Pitas, Eis und Süßigkeiten, die ich mit diesen Scheinen hier bezahlte...


(100-Drachmen-Schein / Quelle: Internet)


- Als Kind ist mir nicht aufgefallen, dass ihre Gesichtszüge androgyn sind. Tatsächlich scheint das aber bei der Darstellung von Göttinen - die immer auch eine gewisse Macht ausstrahlen sollen - nicht selten der Fall zu sein. Ist also Macht (cis)männlich?


Abgesehen von Büsten gibt es auch andere Formen der teilweisen Darstellung von menschlichen Körpern. Hier zum Beispiel ein Napf mit einem Bein als Griff.

(Napf mit Beingriff / Foto: Helena Kontoudakis)


- Abgetrennt in einem kleinen Raum über dem sowas wie "Garten der Lust" geschrieben stand, befanden sich diese Votive. Weihegeschenke für die Bitte um oder zum Dank für Heilung. Obwohl darunter steht, dass solche Votive gängig waren und von verschiedensten Körperteilen angefertigt wurden, so findet sich doch keine vulva und/oder intergeschlechtliches Genital. Wurden diese nicht hergestellt? oder nicht gefunden? oder nicht ausgestellt?

(Penis-Votive / Foto: Helena Kontoudakis)


Sowohl die etwas jüngeren Göttinen-Darstellungen aus dem 19. Jahrhundert, als auch die aus der Antike sind anatomisch so korrekt, wie ein Barbiepuppe, während Antinoos, ein Günstling/Geliebter des römischen Kaisers Hadrian, der erst nach seinem Tod zum Gott erklärt wurde, in aller Genauigkeit dargestellt wurde.

(Obere Reihe von l. nach r. zwei Mal Göttin Diana und eine nicht gekennzeichnete Frau vor der Alten Nationalgalerie

Untere Reihe von l. nach r. unvollständige Darstellung von der Göttin der Morgenröte Thesan, Aphrodite und Kolossalstatue Antinoos / Fotos: Helena Kontoudakis)


- Was bewirkt eine derart konsequente und schließlich als Tradition und/oder Kanon behauptete unvollständige Darstellung von Geschlechtlichkeit? Wie ist es überhaupt dazu gekommen? Ehrfurcht? Scham? Desinteresse? Ekel? Neid? Auf jeden Fall hat sie sicherlich dazu beigetragen alles nicht cis-Männliche zu objektifizieren und zu entfremden - es als "das Andere" zu definieren.


( links: Satyr wird von einer androgynen Figur überwältigt, rechts: Nymphe wird von einem Satyr überwältigt / Foto: Helena Kontoudakis)


Die einzig nicht-binäre Figur, die mir an dem Tag im Museum aufgefallen ist und sowohl weibliche, wie auch männliche Geschlechtsteile aufwies, war der Hermaphrodit, der einen Satyr sexuell nötigt. Daneben ist das noch viel beliebtere Motiv, indem ein Satyr eine Nymphe "überwältigt" bzw. ihr sexualisierte Gewalt antut. Beide Darstellungen sind patriarchal und hetero-sexistisch und insbesondere der "Raub" (gemeint ist aber die Vergewaltigung (rape)) von Frauen* über die Jahrhunderte hinweg sehr beliebt. Auf den Beschreibungen ist natürlich nichts davon zu lesen. Wieso das "Hochkultur" sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Vielleicht habe ich es aber auch irgendwie "verlernt" über solche Sachen hinwegzusehen.


( Frauenfiguren / Foto: Helena Kontoudakis)


Um Perspektive geht es auch bei diesem Bild. Darunter stand, dass diese Statuetten lange Zeit irrtümlicherweise für rein dekorative Gegenstände gehalten wurden. Tatsächlich scheinen sie eine Art Statussymbol für reiche Frauen gewesen zu sein; wobei diese Interpretation auch (noch) nicht hinreichend erforscht und definitiv ist. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass diese Darstellungen einerseits von Menschen in Auftrag gegeben wurden, die sich das leisten konnten und andererseits sie mit großer Vorsicht behandelt wurden. Diesen Schluss ziehe ich, da diese äußerst filigran gearbeiteten Artefakte nicht nur vollständig sind, sondern teilweise sogar noch ihre Bemalung erhalten blieb. Richtig, Bemalung. Etwas, was auch lange nicht beachtet wurde. Die meisten Gebäude, Statuen, Artefakte aus dieser Zeit und Region waren bunt bemalt. Hier eine weitere Statue und ein Sarkophag, die noch Reste ihrer Bemalung aufweisen:

( "Berliner Göttin", Sarkophag / Foto: Helena Kontoudakis)

Gemäß Beschreibung wurde die Frauenstatue als "Berliner Göttin" bezeichnet. Tatsächlich scheint es sich aber um die Darstellung einer reichen Frau zu handeln, die in der Rolle der Gattin des Hades auftritt. Auch hier fällt mir wieder auf, dass (durch die Benennung) der Versuch unternommen wird, sich Kulturgut anzueignen, nicht nur physisch, sondern auch inhaltlich.


- Zudem ist es auffällig, wie viele Exponate den Alltag und die Welt von reichen und/oder einflussreichen Menschen dokumentieren, während über die arbeitende bzw. versklavte Bevölkerung wenig bis gar nichts da steht. Es mag wohl argumentiert werden, dass arme Menschen einerseits eh wenig besaßen und das Wenige sehr wahrscheinlich aus Materialien bestand, die die Zeit nicht überdauern... aber, wurde danach gesucht? Soweit ich weiß, waren die Archäologen (in der Regel weiße cis-Männer, deshalb die cis-männliche Form) auf der Suche nach großen, wertvollen Funden, die ihnen Ruhm und Ehre einbringen sollten; Die Kochkelle einer Köchin fällt wohl nicht in diese Kategorie. Auch die marginalisierte bzw. fehlende Geschlechtlichkeit und Sexualität von cis-Frauen und auch eines Teils der nicht-binären Bevölkerungsgruppe (die noch dazu eher im exotischen, nicht-menschlichen Darstellungsgenre - Gottheiten, Geister- und Fabelwesen - zu finden ist) wurde in der hoch-patriarchalen "Entdeckungszeit" (17. bis 19. Jahrhundert) übernommen, weiterverbreitet und kanonisiert. Wenn ich z.B. als cis-Mann einen Gott sehe, der einen makellosen, starken, gesunden Körper hat, der in seiner Darstellung auch noch Macht und Aktivität ausstrahlt, was macht das mit mir? und was, wenn ich als cis-Frau eine Göttin sehe, die zwar "hübsch" ist, sich aber für ihre Nacktheit schämt? und keine sichtbaren Genitalien hat? Gottheiten stellen oft ein Ideal dar; bin ich dann hässlich, weil ich eine Vulva habe? nehme ich mir "zu viel" raus, wenn ich Lust empfinden möchte? Und wenn ich als nicht-binärer Mensch ständig als ein Fabelwesen dargestellt werde? etwas "Exotisches", das es eigentlich gar nicht gibt? was geht dann in mir vor? Ein weiterer, nicht unerheblicher Aspekt, ist die "Unterschlagung" der Farbe. Dass insbesondere die Statuen bunt bemalt waren und somit die dunkle/braune Hautfarbe der Gottheiten, Schönen und Reichen preisgaben, kann den "Entdeckern" und "Sammlern" (auch hier die cis-männliche Form, weil sie in der überwältigenden Mehrheit waren) nicht unbekannt gewesen sein. Dennoch haben sie sich dazu entschieden, eine marmorweiße (in Ägypten sandsteinfarbene) Vergangenheit zu behaupten. Wieso? Könnte es etwas mit dem zur gleichen Zeit aufkommenden Rassismus zu tun haben?

- Meines Erachtens weisen auf die Art erstellte und ausgestellte Sammlungen von Kulturgütern eine sehr eingeschränkte bzw. verzerrte Perspektive auf die Vergangenheit auf, die immer noch zu wenig hinterfragt wird. Was für Auswirkungen hat das auf eine Gesellschaft, wenn die Deutungshoheit über Geschichte bei einer kleinen, elitären Gruppe bleibt? Welche Auswirkungen hat es auf die körperliche Selbstwahrnehmung der Menschen in dieser Gesellschaft?


Gemäß verschiedenen Therorien sind in vielen der Darstellungen Überbleibsel matriarchaler Symbolik zu sehen. Jedoch wird das in keiner Weise angesprochen. Hier ein Untersatz von einem rituell genutzten Wasserbecken.

( Untersatz rituelles Wasserbecken, zugehörige Beschreibung / Foto: Helena Kontoudakis)


- Zwar werden die Löwinnen erwähnt, dabei werden sie aber nur "irgendwie in den Orient" verortet; was an Ungenauigkeit kaum zu überbieten ist. Die Darstellungen von Löwinnen/Löwen, Hündinnen/Hunden, Kühen/Stieren, Stuten/Pferden und Schlangen (und noch ein paar weiteren Tieren) gehören zu einer Symbolik, die weiter in die Vergangenheit reicht, als die Hochkulturen im Süden und Osten, dennoch wurde/wird die Möglichkeit einer vorangehenden matriarchalen Gesellschaftsordnung nich nur nicht erwähnt, sondern in verschieden Bereichen, die sich damit aueinandersetzen sollten (insbesondere Archäologie) mit großer Vehemenz ausgeschlossen, wieso? Vielleicht, weil vor dem Patriarchat, dieser "natürlichen" und/oder "gottgewollten" Ordnung nichts gewesen sein darf, außer Chaos?


Mich beschleicht das Gefühl, dass durch die musealen Bauten/Anlagen und ihren Rezeptionsvorgängen, einer bestimmten Perspektive (unhinterfragte) Geltung verschafft werden soll. Die Besucher:innen sollen ehrfurchtsvoll (möglichst still), die Exponate bestaunen, die für sie ausgestellt wurden. Über den Prozess der Entstehung der Artefakte, deren Beschaffung und Bedeutung wird ein sehr kleiner Teil preisgegeben, der höchstwahrscheinlich von einer sehr kleinen, elitären und homogenen Gruppe kuratiert wurde. Ob das wirklich ein "demokratischer" Vorgang ist - auch im Hinblick der Preisgestaltung - ist zumindest zu hinterfragen.